Pregassona (Quartier von Lugano)

Auftakt Anlass Lugano1
Einwohner*Innen

8 518

Kanton

Tessin

Sprache

Italienisch

Kontaktperson

Marco Imperadore

Vision, Ziele

  • Das Projekt des Sozial- und Integrationslabors Via Industria in Pregassona will die Neugestaltung des Gebiets zwischen Via Industria-Via Ceresio-Via Maggi erreichen, ein Netz von Dienstleistungen schaffen, die Integration und eine andere Nutzung der öffentlichen Räume fördern. Dabei geht es um:
    • Stärkung/Belebung des Gebiets.
    • Neugestaltung öffentlicher Räume, andere Nutzungen ermöglichen.
    • Förderung der sozialen Kohäsion: Schaffung einer Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit soll das Engagement und den Zusammenhalt der multikulturellen Bevölkerung
    • Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit/Vermarktung der Freiwilligenarbeit: Nutzung der Plattform der Conferenza del volontariato sociale sowie der Plattform für Freiwillige der Stadt Lugano.
    • Gründung eines Vereins, der das Projekt begleitet und die Gruppen der Freiwilligen koordiniert.

Aktueller Stand und nächste Schritte

  • Das Gebiet zwischen Via Industria-Via Ceresio-Via Maggi ist von negativen sozialräumlichen Entwicklungen betroffen. Ansätze von Ghettoisierung und fehlender Integration sind zu beobachten.
  • Es gibt kein umfassendes Konzept zur Förderung des freiwilligen Engagements. Sowohl die Conferenza del volontariato sociale als auch die Stadt Lugano und der Quartierverein beschäftigen Freiwillige.
  • Das Projekt beinhaltet bereits die Zusammenarbeit zwischen der Sozialabteilung der Stadt Lugano, den Nachbarschaftsvereinen, dem Roten Kreuz, SOS Ticino, ATTE Associa- zione Ticinese Terza Età, Pro Senectute, Kreiamoci. Banca Raiffeisen und Bassi Ugo SA aus dem Wirtschaftssektor sind angefragt. Es läuft bereits seit einem Jahr.
  • Die Corona-Krise hat das Projekt verzögert. Aktivitäten müssen modifizieren und auf die neue Situation angepasst werden. Es besteht die Befürchtung, dass das Quartier rund um Via Industriale noch mehr isoliert wird, dass sich die Krise auch langfristig negativ auswirkt (verstärkte Isolation, Stigmatisierung). Die Arbeit soll entsprechend der Möglichkeiten wieder aufgenommen werden.